Als erstes war die "Kartoffel Lauchsuppe mit Wienerle und Senf" dran (auch da wieder das elende Deppenleerzeichen *ggrrrr*).
Zubereitung:
Die Zubereitung war unkompliziert, es hat alles funktioniert, wie es die Anleitung auf der Packung erklärt hatte. Da es relativ schwierig ist, die genaue Menge von 200 Gramm Lauch hinzukriegen, habe ich etwas mehr genommen, eben die ganze Stange. Aber das war natürlich kein Problem.
Aussehen:
Insgesamt sieht die Suppe gut aus, relativ ähnlich wie die Abbildung auf der Packungs-Vorderseite. Allerdings hat sich leider nicht das ganze Pulver aufgelöst bzw. genauer gesagt haben sich kleine unschön aussehende Bläschen gebildet.
Geschmack:
Der erste Löffel Suppe war eine Enttäuschung. Die Suppe schmeckt langweilig, unter-würzt, irgendwie - geschmacklos. Mit großzügiger Zugabe von Pfeffer, Salz und anderen Gewürzen war sie dann aber doch ganz lecker. Allerdings hat sie für mich den ganz eindeutigen Tütensuppen-Geschmack, diesen einheitlichen leicht pampigen Grundgescmack eben, den man nicht erhält, wenn man selbst kocht.
Fazit:
Mir ist nicht so ganz klar, was der Sinn der Suppenbasis ist. Mit ca. 10 Minuten mehr Kochzeit hätte ich auch selbst noch Kartoffeln in die Suppe machen können und somit wäre das dazugekippte "Pülverchen" überflüssig. Wenn ich mir schon die Mühe mache, einzelne Zutaten zu kaufen, zu putzen, zu schneiden und einzeln anzubraten usw., dann brauche ich eigentlich keine Zugabe mehr, die aus einem Päckchen dazugeschüttet wird. Für mich liegt der Sinn einer Tütensuppe darin, dass man sehr schnell und mit keinerlei Arbeit eine Suppe erhält. Aber vielleicht überzeugen mich die anderen Suppen mehr.
Kartoffel-Lauch-Suppe werde ich jedenfalls weiterhin nach meinem Rezept kochen, das zu einem deutlich besser schmeckenden Ergebnis führt.
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